Bekannt ist er als der Klassiker unter den Tees- der Schwarztee. Weltweit wird heutzutage schwarzer Tee genossen, der sich durch seinen leicht bitteren Geschmack auszeichnet. Dabei hat der geringe Koffeingehalt von ca. 30mg/150ml (im Vergleich: Kaffee enthält ca. 103mg/150ml) eine leicht anregende Wirkung auf den Stoffwechsel, Kreislauf und Gehirn-und Herzfähigkeit. Schwarze Tees gibt es in vielen verschiedenen Variationen, die sich in Duft und Aroma unterscheiden. So kann jeder Teefreund etwas für seinen Geschmack finden. Genau das macht diese Variante des Tees so beliebt. Die beliebtesten Varianten des Schwarztees sind Assam, Ceylon, Darjeeling und Earl-Grey.

Der Assamtee kommt aus dem nordöstlichen Teil Indiens und hat seinen Namen von dem gleichnamigen Bundesstaat. Er wird von dem Teestrauch „Camellia assamica“ produziert. Sein kräftiger Geschmack ist die Basis für den englischen und ostfriesischen Tee. Wer mag, kann den Geschmack mit Milch oder Sahne verfeinern.

Ceylon stammt von der ehemals gleichnamigen Inselnation im indischen Ozean, die heute Sri Lanka heißt. Auch er wird von dem Teestrauch Camellia assamica gewonnen und hat ein kräftiges Aroma, ähnlich wie der Assam.

Wer einen Schwarztee ausprobieren möchte, denkt sofort an Darjeeling. Kein Wunder, denn er ist einer der weitverbreitetsten Schwarztee Sorten. Im Gegensatz zu den anderen Sorten ist der Darjeeling mild im Geschmack und hat eine helle Tasse. Hergestellt wird er in dem subtropischen Klima Indiens, wo der Tee unter milden Umständen wächst. Ideal für die Sensibelchen unter den Schwarzteetrinkern. 😉

Wer jedoch bei schwarzen Tees eher zu aromatisierten Sorten greift, für den gibt es keinen Weg an dem Earl-Grey Tee vorbei. Das Öl der Bergamotte verleiht dem Darjeeling den weltweit beliebten zitronen-frischen Geschmack. Oft wird er variiert zum Beispiel mit grünem Tee.

Wer einmal in den Genuss des Klassikers kommt, kann nicht mehr auf den herb-aromatischen Geschmack unseres Schwarztees verzichten.

 

Inhaltsstoffe des schwarzen Tees

Die im Schwarztee enthaltenen Inhaltsstoffe, haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Unter anderem enthält er Koffein, Gerbstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Die leicht belebende Wirkung des Koffeins bringt den Kreislauf in Schwung und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Gerbstoffe wirken Entzündungen in der Mundhöhle entgegen und sind zudem Blutdruck- und Cholesterinsenkend. Schwarztee-trinker profitieren außerdem von der positiven Auswirkung auf die Konzentration.

 

Herstellung des Schwarztees

Na, habt Sie sich auch schon einmal gefragt, durch welchen Prozess der köstliche Tee in unserer Tasse hergestellt wird? Vorab: Nein, es handelt dabei nicht um einen magischen Prozess, bei dem einfache Blütenblätter mit dem herrlichen Geschmack des Tees verzaubert werden. Wir klären Sie auf: 5 Schritte zur Herstellung von Schwarztee

  1. Unmittelbar nach der Ernte der Teepflanzen Camellia sinesis und Camellia assamica, findet die Verarbeitung der Teeblätter auf der Plantage statt. So kann die Frische der Teeblätter sichergestellt werden. Zunächst müssen diese von Hand gepflückt
  2. Darauf folgt der Prozess, bei dem den Teeblättern das Wasser entzogen wird, sie werden gewelkt. Dadurch werden sie auf den weiteren Verarbeitungsprozess vorbereitet.
  3. Beim Rollen der Teeblätter werden bewährte spezielle Maschinen genutzt, die die Zellwände der Teeblätter aufbrechen. So kann die Zellflüssigkeit austreten. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass die Teeblätter nicht vollständig zerstört werden. Die Arbeit der Maschinen ist vergleichbar mit dem Zerreiben eines Blattes zwischen den Händen.
  4. Der wichtigste Schritt der Teeproduktion ist der Oxidationsprozess. Dabei werden die Teeblätter mit Feuchtigkeit, Wärme und Sauerstoff behandelt. So können die zelleigenen Enzyme mit der Raumluft reagieren und die Teeblätter oxidieren. Dieser Vorgang ist entscheidend, denn die Farbe des Teeblattes verändert sich, der Geschmack und das Aroma bilden sich auch und die Stärke entwickelt sich. Je länger die Oxidation stattfindet, desto dunkler und kräftiger wird der Tee. Demnach wird grüner Tee nur sehr kurz oxidiert. Die Oxidationszeit ist entscheidend, wird diese überschritten oder der Prozess nicht korrekt durchgeführt, so ist das Aroma verdorben.
  5. Um das Aroma zu wahren wird die Haltbarkeit zu gewähren, wird der Tee getrocknet bis er nur noch einen sehr geringen Anteil an Feuchtigkeit enthält. Dadurch entsteht die dunkle Farbe, welche sich beim Aufguss mit heißem Wasser in eine schwarzrote Tasse auflöst.

Gesamtdauer des Prozesses: ca. 10 Stunden

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